"Von-selbst-sterben"-Geschichte

    Mich fasziniert das Sterben aus geistiger Kraft, auch wenn es für mich voraussichtlich erst in 25 Jahren geschieht. Gerade fand ich bei Howard Strom in "Mein Abstieg in den Tod" dazu eine schöne Kloster-Geschichte:

    "... In diesem Sommer haben wir miterlebt, dass ein Mitbruder, der Ende 70 war, eines Tages aufwachte und sich nicht mehr bewegen konnte. Als wir ihn in diesem Zustand in seinem Bett fanden, war uns klar, dass er sehr krank war. Wir wollten ihn natürlich ins Krankenhaus bringen, was er aber verweigerte mit dem Worten, dass Jesus schon auf dem Weg zu ihm sei und dass er im Bett auf ihn warten wolle. Daraufhin richteten wir rund um sein Bett eine Gebetsrunde ein. Von Zeit zu Zeit schlug er die Augen und sagte dann jedesmal, dass Jesus schon näher komme. Am frühen Nachmittag setzte er sich auf einmal im Bett kerzengerade auf und sagte: "Nun ist er hier!" Seine Augen waren weit geöffnet und er lächelte. Dann fiel er zurück auf sein Kissen, schloss die Augen - und war tot."

    Meine persönlichen Gedanken dazu: Jesus kommt nicht auf ihn zu, er dehnt sich zu Jesus hin aus, was keinen Unterschied macht, denn er befindet sich im raumlosen Energiefeld. Ob es Jesus ist oder nicht, sei dahingestellt. Es könnten auch hilfreiche Wesen sein, die sich als Jesus "verkleiden", denn nur so kann er leicht hinübergehen. Als "Jesus" angekommen ist, verbindet er sich mit ihm.  Der Drang - und die Freude - sind so groß, dass die "Seele" quasi aus den physischen Molukülen springt.

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